Berufsunfähigkeit – Grauzone zwischen Krankheit und Invalidität

Immer noch gibt es Personen, die Berufsunfähigkeitsabsicherung für eine völlig unnötige Versicherung halten und ein Abschluss dieser nur verschwendetes Geld bedeuten würde. Begründet wird dies vor allem dadurch, dass die meisten Leute sowieso weniger gefährliche Jobs haben wie etwa das Arbeiten mit dem PC. Auch junge Menschen sehen selten einen Grund für so eine Versicherung, da gute Gesundheit und Vitalität die Risikowahrnehmung verändern können. Doch die Berufsunfähigkeitsversicherung ist nicht zuletzt jene, die einspringt, wenn es Arbeitsausfälle gibt, die über das normale Krankschreiben hinausgehen, aber noch nicht als Invalidität gelten. Diese können etwa Rückenbeschwerden, Krebs, degenerative Erkrankungen und psychische Probleme sein. Besonders Letzteres wird häufig als Berufsunfähigkeitsursache unterschätzt.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist somit immens wichtig und wird von vielen Versicherungsexperten zu den notwendigsten Versicherungen überhaupt gezählt. Ohne private Vorsorge stehen die meisten Betroffenen nämlich mit leeren Händen da, weil die gesetzliche Invalidenrente erst dann in Kraft tritt, wenn der Betroffene überhaupt nicht mehr in irgendeinem Beruf arbeiten kann. Daher ist eine private Berufsunfähigkeitsabsicherung von immanenter Wichtigkeit, damit der Weg zu Hartz IV nicht die einzige Option ist, die dem Betroffenen übrig bleibt.

Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung kann der Versicherte die Höhe der monatlichen Rente selbst durch seine Beiträge bestimmen. Der Markt für die Absicherung bei Berufsunfähigkeit ist zwar wie bei allen Versicherungstypen sehr groß, doch der Vergleich lohnt sich in jedem Fall. Eine optimale Berufsunfähigkeitsversicherung mit 1000€ monatlicher Rente kann man bereits für 20€ pro Monat realisieren.

Ein Kommentar

  1. Dennis

    Die Begründung, dass Leute in weniger gefährlichen Berufen keine Berufsunfähigkeitversicherung brauchen, ist einfach völlig überaltet und sollte von jedem der so etwas sagt nochmal gründlich überdacht werden. Was sind denn unsere Volkskrankheiten Nummer 1? Genau, psychische Erkrankungen, wie Depressionen oder Burn-out und Krankheiten im Bewegungsapparat, wie Rücken-und Gelenkschmerzen. Dies trifft vor allem Leute im Büro, die teilweise durch zuviel Stress und weniger Bewegung sogar eher erkranken, als Leute in den sogenannten Risikoberufen. Die Experten betonen nicht umsonst, dass eine Berufsunfähigkeitsversicherung für jeden eine Art Lebensabsicherung ist. Lieber versichere ich mich doch, wenn ich jung und gesund bin, als das ich irgendwann vor dem Nichts stehe, weil keine Versicherung mich mehr nehmen will. Außerdem blicke ich so viel entspannten und gelassener in meine Zukunft, auch wenn ich meine Versicherung nie brauchen werden oder besser gesagt ich hoffe sie nie brauchen zu werden…

    22. März 2011 | 14:29 Uhr

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